Die coolsten Aprilscherze der Tech-Szene

Die coolsten Aprilscherze der Tech-Szene

In der Technologiebranche liegen Innovation und Science-Fiction oft nah beieinander. Doch am 1. April verwischen Unternehmen diese Grenze komplett. Was als absurder Scherz beginnt, ist manchmal gar nicht so weit von der Realität entfernt – oder wird aufgrund der Fan-Reaktionen später tatsächlich gebaut. Wir haben die kreativsten, lustigsten und skurrilsten Aprilscherze der Tech-Geschichte gesammelt und den Artikel um die Highlights der letzten Jahre aktualisiert.

Bevor es aber damit losgeht, hier ein richtig guter Aprilscherz von Matthew Weathers, Mathematik-Professor an der Biola University in Kalifornien. Immerhin sind wir doch ein IT-Schulungsanbieter, da fanden wir dieses Video schon sehr passend, denn auch in unseren Schulungsräumen wurden schon das ein oder andere Mal Späße zum 1. April getrieben. Dazu aber gern ein anderes Mal mehr…

Von Google bis Tesla – Aprilscherze der Tech-Unternehmen

Wir haben nur Aprilscherze gesammelt, die auf Youtube verfügbar sind. Für eine optimale Übersicht wurden die Aprilscherze der einzelnen Companies nach Jahren sortiert in einem Ausklappmenü zusammengefasst. Die Liste wird ständig erweitert und aktualisiert.

Bookmark setzen lohnt sich also 😉

Google

2019: Screen Cleaner in the Files app

2019 präsentierte Google als Aprilscherz eine angebliche neue Funktion namens „Screen Cleaner“ in der Google Files-App. Der Scherz behauptete, dass die App nicht nur in der Lage wäre, den digitalen Speicherplatz auf Ihrem Gerät aufzuräumen, sondern auch den physischen Bildschirm Ihres Smartphones automatisch zu reinigen.

Laut Google würde der Screen Cleaner angeblich eine spezielle Smudge Detector-API verwenden, um Schmutz und Flecken auf dem Bildschirm zu erkennen. Anschließend würde die App eine fortschrittliche Haptic Micro-Movement-Technologie nutzen, um winzige Vibrationen zu erzeugen, die Schmutz und Staubpartikel entfernen. Schließlich würde der Screen Cleaner eine dünne Schutzschicht auf dem Bildschirm hinterlassen, die zukünftige Verschmutzungen verhindern und die Bildschirmhelligkeit optimieren sollte.

2019: Google Tulip

Google Tulip war ein humorvoller Aprilscherz von Google im Jahr 2019, bei dem eine angebliche Technologie vorgestellt wurde, die es ermöglichen sollte, mit Tulpen zu kommunizieren und ihre Sprache zu verstehen. Die Idee war, dass Menschen durch diese innovative Technologie in der Lage sein würden, die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Pflanzen besser zu verstehen und entsprechend darauf einzugehen.

Die Google Tulip-Technologie wurde als eine Zusammenarbeit zwischen Google und niederländischen Wissenschaftlern präsentiert. Sie sollte angeblich in der Lage sein, die biologischen Signale von Tulpen zu entschlüsseln und in menschliche Sprache zu übersetzen. Die Technologie würde auf Google Home-Geräten und der Google Assistant-App verfügbar sein, sodass die Nutzer per Sprachbefehl mit ihren Tulpen interagieren könnten.

In dem witzigen Promo-Video für Google Tulip wurden verschiedene Szenarien gezeigt, in denen Menschen von der neuen Technologie profitieren würden. Zum Beispiel zeigte das Video, wie jemand seiner Tulpe hilft, sich besser zu fühlen, indem er sie umdreht, um der Sonne entgegenzublicken.

2018: Bad Joke Detector

Der Bad Joke Detector sollte eine angebliche neue Funktion für den Google Assistant sein, die in der Lage war, schlechte Witze und unangemessenen Humor in Texten, Online-Inhalten oder Gesprächen zu erkennen und zu filtern.

Die Idee hinter dem Bad Joke Detector war, dass der Google Assistant mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen die Qualität von Witzen beurteilen könnte, indem er verschiedene Humorparameter analysiert, wie Timing, Wortspiel, Kontext und Relevanz. Wenn ein schlechter Witz erkannt würde, würde der Google Assistant eine Warnung ausgeben oder den Witz durch einen besseren und angemesseneren ersetzen.

Jetzt, ein paar Jahre später, gar nicht mehr so abwegig, oder? 😉

2018: Google Israel: Google Cloud Hummus API

Google Israel präsentierte im Jahr 2018 als Aprilscherz die angebliche „Google Cloud Hummus API“. Die Idee dahinter war eine künstliche Intelligenz (KI)-basierte Technologie, die darauf abzielt, den perfekten Hummus für jeden Benutzer individuell zuzubereiten.

Die Google Cloud Hummus API sollte angeblich die Vorlieben und Geschmacksknospen des Benutzers analysieren und auf dieser Grundlage das ideale Hummus-Rezept erstellen. Die KI-Technologie würde auch regionale Variationen, persönliche Ernährungsbedürfnisse und Zutatenpräferenzen berücksichtigen, um das beste Geschmackserlebnis zu gewährleisten.

In der Präsentation wurde behauptet, dass die Google Cloud Hummus API Millionen von Kichererbsenkombinationen analysieren könnte, um die perfekte Textur, den Geschmack und die Zusammensetzung für jeden Benutzer zu erreichen.

2018: Google Play for Pets

Im Jahr 2018 präsentierte Google als Aprilscherz „Google Play for Pets“, eine angebliche neue Funktion der Google Play-Plattform, die speziell auf Haustiere ausgerichtet war. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war es, Apps und Spiele zu entwickeln, die die Bedürfnisse von Haustieren wie Hunden, Katzen und sogar Hamstern berücksichtigen.

Google Play for Pets sollte eine Reihe von maßgeschneiderten Apps und Spielen enthalten, die darauf abzielen, Haustiere zu unterhalten, ihre Intelligenz zu fördern und ihre Fähigkeiten zu trainieren. Die vorgestellten Apps würden verschiedene Funktionen bieten, wie das Fördern von körperlicher Aktivität, das Lehren von Tricks oder das Anbieten von entspannenden Klanglandschaften, um Haustiere zu beruhigen.

2017: Google Wind

In dem 2017 als Aprilscherz veröffentlichten Promo-Video für Google Wind wurde erklärt, dass die Niederlande für ihre bewölkten und regnerischen Wetterbedingungen bekannt sind. Um das Wetter für die Bewohner angenehmer zu gestalten, würde Google Wind angeblich maschinelles Lernen und fortschrittliche Algorithmen einsetzen, um Windmühlen präzise auszurichten und so starke Winde zu erzeugen, die Regenwolken vertreiben.

Das Video zeigte auch die angeblichen Erfolge von Google Wind, wie zum Beispiel die Schaffung eines perfekten Regenbogens und die Gewährleistung von 365 Tagen Sonnenschein in den Niederlanden.

2016: the self-driving bicycle in the Netherlands

2016 präsentierte Google als Aprilscherz das „selbstfahrende Fahrrad“ in den Niederlanden. Die Idee hinter Aprilscherz war die Entwicklung eines Fahrrads, das ohne menschliche Steuerung fahren, automatisch navigieren und sogar selbstständig parken könnte.

Das selbstfahrende Fahrrad wurde als eine Erweiterung von Googles selbstfahrenden Auto-Technologie präsentiert, die in die Fahrradwelt übertragen wurde. Das Video zum Aprilscherz zeigt, wie das selbstfahrende Fahrrad in der Lage wäre, verschiedene Verkehrs- und Straßenbedingungen zu meistern und wie es die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen würde.

In der Präsentation wurde das selbstfahrende Fahrrad mit verschiedenen Funktionen ausgestattet, wie zum Beispiel der automatischen Ausrichtung von Lenker und Pedalen, der Integration von Google Maps für die Navigation und der Verwendung von Sensoren und Kameras, um Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen.

Sonstige Google Aprilscherze

Neben den klassischen Aprilscherzen hat Google unzählige Easter Eggs im Google-Space versteckt. Eine kleine Übersicht findet sich auf Wikipedia.

AVM

2019: AVM Fritz! die neue FRITZ!Box Air mit 5G

Nvidia

2026: CUDA Tile Programming in BASIC

Im Jahr 2026 lieferte Nvidia als Aprilscherz unter dem Titel „CUDA Tile Programming in BASIC“ eine vermeintlich völlig absurde Ankündigung. Entwickler sollten demnach ab sofort klassischen BASIC-Code nativ auf den leistungsstärksten modernen Hochleistungs-GPUs ausführen können. Gemeint war also jene Sprache, mit der früher einfache Taschenrechner-Spiele programmiert wurden, nun auf Enterprise-Grafikkarten.

Die Pointe dahinter: Die Sache funktionierte tatsächlich. In der Präsentation wurde beispielhaft eine 512×512 große Matrix-Multiplikation in BASIC auf einer modernen GPU ausgeführt, und zwar mit einer maximalen Abweichung von gerade einmal 0,000012. Nvidia demonstrierte damit ganz nebenbei, wie offen das neue CUDA Tile IR konzipiert ist und dass sich theoretisch jede Programmiersprache als Frontend für moderne GPU-Beschleunigung nutzen lässt.

Für alle, die es ganz genau wissen wollten, kündigte Nvidia gleich noch „cuTile COBOL“ für den 1. April 2027 an. Ein Aprilscherz, bei dem sich so mancher Entwickler fragte, ob hier gerade ein Witz oder ein Stück Technologiegeschichte geschrieben wird.

2019: GeForce RTX R.O.N.

Im Jahr 2019 präsentierte NVIDIA als Aprilscherz die angebliche Einführung von „GeForce RTX R.O.N.“, einem revolutionären KI-Hologramm-Assistenten für Gamer. R.O.N. stand für „Rise of the Nexus“ und sollte eine innovative Ergänzung zu NVIDIAs GeForce RTX-Grafikkarten sein.

GeForce RTX R.O.N. wurde als holographischer KI-Assistent dargestellt, der aus einer speziellen Basis projiziert wird und auf dem Schreibtisch des Benutzers erscheint. R.O.N. sollte in der Lage sein, Spielern während ihrer Gaming-Sessions in Echtzeit zu helfen, indem er Tipps und Strategien anbietet, Benachrichtigungen und Termine verwaltet und sogar als Sprachübersetzer in Online-Multiplayer-Spielen fungiert.

Ein weiteres humorvolles Merkmal von R.O.N. war seine angebliche Fähigkeit, sogenannte „Troll Destroyer“-Technologie einzusetzen. Diese Funktion sollte automatisch toxisches Verhalten und störende Kommentare in Online-Spielen und sozialen Medien erkennen und neutralisieren.

2018: GeForce Academy of Gaming

Im Jahr 2018 präsentierte NVIDIA als Aprilscherz die „GeForce Academy of Gaming“, eine angebliche Bildungseinrichtung, die sich darauf konzentriert, Studenten dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten im Bereich Gaming und verwandten Technologien zu verbessern. Der Scherz zielte darauf ab, die Öffentlichkeit humorvoll auf die wachsende Bedeutung von Gaming und die Rolle von NVIDIAs Grafikkarten-Technologie in diesem Bereich aufmerksam zu machen.

Die GeForce Academy of Gaming sollte eine Vielzahl von Kursen und Studiengängen anbieten, die sich auf verschiedene Aspekte des Gamings konzentrieren, wie zum Beispiel Spielstrategien, Hardware-Optimierung, KI-Anwendungen im Gaming und E-Sports-Management. Die angebliche Akademie wurde als eine prestigeträchtige Institution dargestellt, die nur die besten und engagiertesten Gamer und Technik-Enthusiasten aufnehmen würde.

Warum eigentlich nicht? Der Markt wächst und talentierte Nachwuchskräfte werden händeringend gesucht…

2017: GeForce GTX G-Assist

2017 präsentierte NVIDIA als Aprilscherz die angebliche Einführung von „GeForce GTX G-Assist“, einem revolutionären KI-gestützten Assistenten für Gamer. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war, eine KI-Technologie zu präsentieren, die Spielern hilft, ihre Gaming-Erfahrung zu optimieren und ihre Fähigkeiten zu verbessern.

GeForce GTX G-Assist sollte als USB-Stick geliefert werden, der in den PC des Benutzers eingesteckt wird. Die KI-Technologie würde dann angeblich in Echtzeit lernen, wie der Spieler spielt, und auf dieser Grundlage eine Vielzahl von Funktionen und Anpassungen anbieten.

Razer

2026: Razer AVA Mini, der KI-Begleiter für deinen KI-Begleiter

Im Jahr 2026 nahm Razer den anhaltenden KI-Hype gehörig aufs Korn und präsentierte den angeblichen „AVA Mini“. Das Konzept dahinter: der weltweit erste KI-Begleiter für deinen KI-Begleiter. Die Idee war, dass selbst eine KI mittlerweile eine KI zur Gesellschaft braucht.

Der AVA Mini sollte angeblich eine eigene „Pet-sonality“ entwickeln, sich mit der Zeit weiterentwickeln und sogar virtuelle Gerüche wahrnehmen können. Wer wollte, sollte sein echtes Haustier einscannen und als AI-Avatar wiederaufleben lassen können. Wie bei einem klassischen Tamagotchi musste das digitale Fellknäuel regelmäßig gefüttert, beachtet und beschäftigt werden, ansonsten reagiere es beleidigt und verweigere die Zusammenarbeit mit dem Haupt-KI-System.

Witzig dabei: Die größere Schwester, der holografische Desk-Begleiter „Razer AVA“, wurde auf der CES 2026 tatsächlich als reales Produkt angekündigt.

2025: Razer Skibidi – Der Gen-Z Übersetzer

2025 nahm Razer die Sprachbarriere zwischen den Generationen aufs Korn. Das Headset „Razer Skibidi“ nutzte fortschrittliche KI, um normales Sprechen in Gen-Z-Slang zu übersetzen (und umgekehrt). Endlich konnten Eltern verstehen, was „no cap“ oder „fanum tax“ bedeutet, während Gamer im Voice-Chat plötzlich wie Shakespeare klangen.

2024: Razer Cthulhu – Der Gaming-Stuhl, der dich nie wieder loslässt

Razer ist bekannt für seine Over-the-Top-Konzepte, aber 2024 schossen sie den Vogel ab. Der „Razer Cthulhu“ war ein Gaming-Stuhl mit acht KI-gesteuerten Roboterarmen. Die Idee: Der Stuhl füttert dich, rasiert dich und spielt sogar für dich weiter, wenn du schlafen musst. Der Slogan „Never Stand Up Again“ war dabei beängstigend nah an der Realität mancher Marathon-Gamer.

2023: Razer Razer

Warum sind wir da nicht schon früher drauf gekommen? Die Razer Razer löst das Problem unzähliger Gamer:innen. Feel Sharp, Play Sharp. Unter diesem Motto wird 2023 die weltweit erste Shaving Mouse präsentiert, natürlich powered by Razer Chroma RGB.

2022: Razer HyperSense Suit

2022 präsentierte Razer als Aprilscherz den angeblichen „Razer HyperSense Suit“, eine revolutionäre Gaming-Technologie, die es den Spielern ermöglichen sollte, völlig in ihre Spiele einzutauchen. Die Idee hinter diesem Aprilscherz war es, einen Ganzkörperanzug vorzustellen, der haptisches Feedback und realistische Empfindungen während des Spielens liefert.

Der Razer HyperSense Suit sollte angeblich mit einer Vielzahl von Sensoren und Aktuatoren ausgestattet sein, die den Spielern erlauben, verschiedene Aspekte ihrer Spiele in Echtzeit physisch zu erleben. Dazu gehörten beispielsweise das Fühlen von Emotionen, das Nachempfinden von Schmerz bei Treffern oder das Simulieren von Muskelanstrengungen bei körperlichen Aktivitäten im Spiel.

2021: Razer Rapunzel | Glow Up

2021 präsentierte Razer als Aprilscherz das angebliche „Razer Rapunzel“ – ein revolutionäres chromatisches Haar-Dye-Kit für Gamer und Technik-Enthusiasten. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war es, ein Produkt vorzustellen, das Gaming-Enthusiasten die Möglichkeit bieten würde, ihr Haar mit RGB-Lichteffekten und Farbwechseln zu personalisieren, die von Razers Chroma-Beleuchtungstechnologie inspiriert sind.

Das Razer Rapunzel-Kit sollte angeblich aus einer speziellen Haarfärbemittel-Lösung bestehen, die mit Nanopartikeln angereichert ist, um die Chroma-Beleuchtungseffekte zu erzeugen. Die Benutzer könnten dann über eine Smartphone-App ihre Haarfarbe und -effekte anpassen, um ihren persönlichen Stil oder ihre Stimmung widerzuspiegeln.

2019: Razer Ping!

2019 stellte Razer als Aprilscherz das angebliche „Razer Ping!“ vor, ein revolutionäres Kommunikationssystem für Gamer, das auf einem einzigen Ping-Knopf basiert. Die Idee dahinter war die Entwicklung eines einfachen, aber effektiven Kommunikationstools, das den Spielern ermöglichen sollte, schnell und unkompliziert mit ihren Teamkollegen zu kommunizieren, ohne den Spielfluss zu unterbrechen.

Razer Ping! sollte als als App gelauncht werden. Die Benutzer könnten dann durch einfaches Drücken des Ping-Knopfs verschiedene vordefinierte Nachrichten und Befehle an ihre Teamkollegen senden. Die Nachrichten würden automatisch an den Kontext der aktuellen Situation angepasst, wodurch die Kommunikation schneller und effizienter gestaltet werden und nutzloses Sprechen vermieden werden sollte.

2018: Project Venom v2

2018 präsentierte Razer als Aprilscherz das angebliche „Project Venom v2“, ein revolutionäres Getränk, das speziell für Gamer entwickelt wurde. Die Idee dahinter war die Vorstellung eines energie- und fokussierenden Getränks, das den Spielern helfen sollte, ihre Leistung und Ausdauer während langer Gaming-Sessions zu steigern.

Project Venom v2 sollte angeblich aus einer speziellen Mischung von Inhaltsstoffen bestehen, die sowohl die geistige als auch die körperliche Leistungsfähigkeit fördern, dabei verbindet sich das Getränk mit dem Nutzer, der durch die Einnahme des Getränks „Superkräfte“ erhält. Das Getränk sollte in einer futuristischen, wiederverwendbaren Flasche geliefert werden, die mit Razers charakteristischen Farben und Logo versehen ist.

2017: SAiSO – The real life RazerRobot

2017 präsentierte Razer als Aprilscherz den angeblichen „SAiSO – The real life RazerRobot“, einen KI-gesteuerten Roboter-Assistenten, der speziell für Gamer entwickelt wurde. Die Idee dahinter war die Vorstellung eines persönlichen Assistenten, der den Spielern auf humorvolle Art helfen sollte, ihr tägliches Leben zu organisieren und ihre Gaming-Erfahrung zu verbessern.

2016: Project BreadWinner | The RazerToaster

Das 2016 vorgestellte angebliche „Project BreadWinner“ oder „The RazerToaster“, war ein High-Tech-Gaming-Toaster, der speziell für Gamer entwickelt wurde. Die Idee hinter diesem Aprilscherz war die Vorstellung eines Küchengeräts, das die Gaming-Leidenschaft der Benutzer in ihren Alltag integriert. Der RazerToaster sollte angeblich über mehrere innovative Funktionen verfügen, die die Gaming-Erfahrung der Benutzer verbessern würden.

2015: The Hovering Mouse – Project McFly

Im Jahr 2015 präsentierte Razer als Aprilscherz das angebliche „The Hovering Mouse – Project McFly“, eine revolutionäre Gaming-Maus, die im wahrsten Sinne des Wortes schweben sollte. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war die Vorstellung einer Maus, die die Gaming-Erfahrung der Benutzer durch die Beseitigung von Reibung und die Schaffung einer völlig reibungslosen Steuerung verbessern würde.

Project McFly sollte angeblich über Magnetfeld-Technologie verfügen, die es der Maus ermöglichen würde, über der Oberfläche zu schweben, auf der sie bewegt wird. Diese Technologie würde die Notwendigkeit für ein Mauspad oder die Bewegung auf einer Oberfläche eliminieren und eine völlig neue Art der Steuerung ermöglichen, die schneller, präziser und ergonomischer sein sollte.

Logitech

2026: Logitech Y2K Office Collection

Im Jahr 2026 reiste Logitech als Aprilscherz gedanklich zurück in die späten 90er und frühen 2000er Jahre und präsentierte die angebliche „Y2K Office Collection“. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war, die heutige Bürowelt kurzerhand wieder in Floppy-Disk-, Röhrenmonitor- und Beige-Geräte-Zeiten zurückzuversetzen.

Die Kollektion sollte angeblich unter anderem eine beigefarbene Retro-Tastatur mit geschwungenem CRT-Curvature-Design, eine Maus im Floppy-Disk-Look und zahlreiches Zubehör enthalten, das direkt aus einem Windows-98-Büro hätte stammen können. Ein liebevoller Nostalgie-Gag, der so gut gemacht war, dass sich manche Leserinnen und Leser spontan fragten, ob sie nicht doch direkt vorbestellen sollten.

2019: Goodbye wireless mouse, hello hamster.

2018: Business Speak Detection for Video Conferencing

Sonstige

2026: Snap, aus Spotlight wird „Reals“

Im Jahr 2026 veröffentlichte Snap, die Muttergesellschaft von Snapchat, ein Video, in dem CEO Evan Spiegel am 1. April ankündigte, den hauseigenen „Spotlight“-Feed in „Reals“ umzubenennen. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war ein doppelter Seitenhieb.

Zum einen zielte der neue Name direkt auf die übermächtige Konkurrenz von Instagram Reels und TikTok ab. Zum anderen spielte er mit Snapchats Dauerthema Authentizität und dem englischen Wort „real“. Ein kleiner, aber perfekt gesetzter Hieb auf die Diskussion, wie ähnlich sich Kurzvideo-Formate in den sozialen Medien mittlerweile anfühlen.

2026: Oppo Find U, der faltbare Smart-Regenschirm

Im Jahr 2026 präsentierte der chinesische Technologiekonzern Oppo als Aprilscherz das Konzept „Find U“, einen faltbaren Smart-Regenschirm. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war, die eigene Falt-Technologie der Oppo-Smartphones augenzwinkernd auf einen völlig neuen Formfaktor zu übertragen.

Der angebliche Smart-Umbrella sollte über ein flexibles 4K-Display an der Innenseite verfügen, über eine Flexion-Scharniertechnik, die mehr als 600.000 Faltzyklen aushalten sollte, sowie über eine Kamera im Griff, ein Solar-Panel auf der Außenseite und Mikro-Thruster, die beim Gehen einen leichten Schub von bis zu 0,5G liefern würden. Ergänzt wurde das Ganze durch einen angeblichen Selbsttrocknungsmodus per 60.000-Hertz-Schallvibration und eine dreifache IP56/58/59-Zertifizierung.

Als Launch-Datum gab Oppo in der Präsentation den „31. April“ an, einen Tag, den es im Kalender bekanntlich nicht gibt. Das Promo-Video war allerdings so professionell gemacht, dass einige Tech-Blogs den Scherz zunächst als echte Produktankündigung aufgriffen.

2026: Mojang, Minecraft „Herdcraft Update“

Im Jahr 2026 veröffentlichte Mojang zum 1. April einen tatsächlich spielbaren Aprilscherz, das sogenannte „Herdcraft Update“ (Snapshot 26w14a). Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war, den Spielerinnen und Spielern ihr klassisches Minecraft-Inventar komplett wegzunehmen.

Der Gag: Abgebaute Blöcke landen nicht mehr im Inventar, sondern folgen dem Spieler wie eine kleine Herde Schafe durch die Welt. Wer etwas bauen oder verwenden will, kommandiert seine Block-Herde stattdessen per Hotbar-Befehlen. Dazu gab es spezielle Kommandos wie „Follow Me“, „Move“, „Attack/Mine“, „Punch“, „Craft“, „Build“, „Group“ und „Highlight“. Damit verwandelte sich Minecraft kurzerhand in eine Art Strategiespiel.

Der Snapshot war nur über die Java Edition spielbar und sollte laut Mojang ausdrücklich nicht im eigentlichen Hauptspiel landen.

2026: PUBG Battlegrounds, Prop Hunt mit Konsequenz

Im Jahr 2026 schaltete der Entwickler Krafton in PUBG: Battlegrounds als Aprilscherz kurzzeitig einen Prop-Hunt-Modus frei. Die Idee hinter diesem humorvollen Scherz war, das klassische Versteckspiel-Prinzip mit einer kleinen pädagogischen Note zu versehen.

Im PUBG-Prop-Hunt-Modus sollten Spielerinnen und Spieler als Jäger ihre in Alltagsgegenstände verkleideten Gegner ausfindig machen. Der Clou: Wer als Jäger auf echte, unschuldige Objekte schießt, anstatt auf die verkleideten Spieler, verliert Lebenspunkte. Eine gemeine Lektion gegen hektisches Abdrücken und ein schöner Beweis, dass selbst ein knallharter Battle Royale am 1. April einmal lächeln darf.

2026: DACH-Startups, „Titanic Labs“ und der „Ethereum-Föhn“

Im deutschsprachigen Raum rechneten im Jahr 2026 gleich zwei Aprilscherze liebevoll mit dem Größenwahn vieler KI- und Krypto-Startups ab. Den Anfang machte SpaceTech-Gründer Thomas Grübler, der auf LinkedIn die fiktive Gründung von „Titanic Labs“ ankündigte. Das erklärte Ziel dieses angeblichen Startups war es, allein durch die geschickte Kombination verschiedener Large Language Models ein Raumschiff für interstellare Reisen zu bauen.

Das österreichische Unternehmen 21energy legte mit dem „Ethereum-Föhn“ nach, einem Gerät, das rechenintensives Krypto-Mining satirisch mit dem alltäglichen Haaretrocknen kombinieren sollte. Wer seine Haare also künftig mit der Abwärme von Proof-of-Work trocknen wollte, war bei 21energy angeblich an der richtigen Adresse. Beide Scherze nahmen auf sehr DACH-typische Weise den ausufernden Hype rund um KI und Kryptowährungen aufs Korn.

2025: Elgato Stream Deck Desk

2023: Duolingo Love Language

2022: Oppo Gotcha

2021: Cybermouse by Satechi

2021: Final Cut Pro for your Apple Watch

2017: Amazon Alexa Moments: Petlexa

2015: Ticket-avoidance-mode für Model S

2015: Sony PlayStation Flow